Perimenopause - Beginn, Symptome, to do´s

Perimenopause – Alles, was du wissen solltest

Die Perimenopause ist eine Phase im Leben jeder Frau, die oft viele Fragen und Unsicherheiten mit sich bringt. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Informationen zu Beginn, Symptomen und hilfreichen To-Do’s zusammen, um dir ein besseres Verständnis für diese Lebensphase zu geben.

Der Beginn der Perimenopause

Die Perimenopause beginnt schleichend und geht nahtlos von der Prämenopause über. Hier einige wichtige Fakten:

  • Dauer: Sie kann bis zu 10 Jahre andauern, währenddessen die Hormone beginnen zu schwanken.

  • Menstruationszyklus: Wusstest du, dass die Periode in dieser Phase noch vollkommen regelmäßig kommen kann? Der Zyklus bleibt oft unauffällig.

  • Erfahrungen: Viele Frauen fühlen sich nicht ernst genommen, da Symptome wie Einbildung abgetan werden. Eine genaue Beobachtung und das Festhalten der Beschwerden sind hier entscheidend.

Symptome der Perimenopause

Die Symptome können vielseitig und teils belastend sein. Hier ist eine Übersicht der häufigsten Anzeichen:

  • Physische Symptome:

    • Leichte, schwere oder unregelmäßige Blutungen

    • Hitzewallungen und Nachtschweiß

    • Haarverlust und juckende Haut

    • Gelenk- und Kopfschmerzen

    • Herzrhythmusstörungen

  • Emotionale und mentale Symptome:

    • Depressionen und Angstzustände

    • Wutanfälle

    • Denk- und Gedächtnisschwierigkeiten ("Watte im Hirn")

  • Sonstige Beschwerden:

    • Schlafstörungen

    • Häufige Blasenentzündungen

    • Tinnitus und Gewichtszunahme, insbesondere am Bauch

    • Schmerzen beim Sex und verminderte Lust

To-Do’s für den Umgang mit der Perimenopause

Wenn du erste Symptome wahrnimmst, helfen dir folgende Schritte weiter:

  1. Symptomtagebuch führen: Notiere deine Beschwerden, um einen Überblick zu erhalten und deinem Arzt klare Informationen zu liefern.

  2. Gespräch mit der Gynäkologin: Sprich über deine Symptome und frage gezielt nach möglichen Behandlungsoptionen.

  3. Arztwechsel in Betracht ziehen: Fühlst du dich nicht ernst genommen, suche Alternativen wie spezialisierte Hormonklinken auf.

  4. Hormontests: Lasse deinen Hormonstatus bestimmen – idealerweise über 2-3 Zyklen hinweg.